Beiträge · Aus dem Fotoalltag

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Geschichten, Erfahrungen und Technik — alles, was sich hinter meinen Bildern abspielt.

Hier sammle ich Beiträge rund um meine Fotografie: ehrliche Erfahrungsberichte zu Kameras, Objektiven und Zubehör, Einblicke in meine Arbeitsweise und Gedanken aus dem Fotoalltag. Wähle einfach eine Kategorie — die Sammlung wächst nach und nach.

Meine Ausrüstung · Bridgekamera · aussortiert

Meine Sony DSC-HX300

Die Kamera mit dem unglaublichen Zoom – heute nicht mehr im Einsatz, aber an ihre Stärken erinnere ich mich gern.

Die HX300 war meine erste Bridgekamera – und das zu einer Zeit, als ich noch gar keine Spiegelreflex besaß. Mit ihr hat meine fotografische Reise so richtig Fahrt aufgenommen. Sie war meine unkomplizierte Allzweckwaffe für alles, was weit weg ist: eine Bridgekamera mit 50-fach-Zoom, die mir Motive herangeholt hat, für die ich später mit der DSLR ein kleines Vermögen an Teleobjektiven gebraucht hätte. Heute fotografiere ich nicht mehr mit ihr – aber zwei Dinge haben mich damals wirklich beeindruckt, und die haben hier einen Ehrenplatz verdient.

Technische Eckdaten

Auf einen Blick

20,4 MP (1/2,3″-Sensor) · 50× optischer Zoom (24–1.200 mm KB-äquivalent) · Klarbild-/Digitalzoom bis 100× · optischer Bildstabilisator · Full-HD-Video mit 50/60p · elektronischer Sucher · neigbares Display · manueller Objektivring.

Mein Highlight

Der Zoom

Was diese Kamera mit ihrem Zoom geleistet hat, war für mich lange Zeit verblüffend. Vor allem mit dem digitalen Zoom über die 50-fache optische Vergrößerung hinaus sind mir – vom Stativ aus – richtig gute Bilder gelungen, die man einer kleinen Bridgekamera so nicht zutrauen würde. Mond, scheue Tiere, Details in weiter Ferne: Vom Stativ mit ruhiger Hand am Auslöser hat sie Motive eingefangen, an die ich sonst gar nicht herangekommen wäre.

Die zweite Stärke

Die Videofunktion

Für das Alter der Kamera ist die Videofunktion echt klasse: flüssiges Full-HD mit 50/60 Bildern pro Sekunde und ein Stabilisator, der selbst im Telebereich noch erstaunlich viel beruhigt. Damit habe ich spontane Clips gedreht, die heute noch ansehnlich sind – von einer Kamera aus dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit.

Ihre Rolle heute

Nicht mehr im Einsatz

So gern ich an sie zurückdenke – heute benutze ich die HX300 nicht mehr. Der kleine Sensor stößt bei wenig Licht schnell an Grenzen, und meine Nikon-Ausrüstung deckt inzwischen alles ab, was ich brauche. Die Reichweite des Zooms übernimmt heute das Telezoom an der D7100 mit ihrem Crop-Vorteil. Die Sony bleibt trotzdem die Kamera, die mir gezeigt hat, wie viel Spaß extremes Tele machen kann.

Mein Fazit

Kleine Kamera, großer Auftritt

Die HX300 war nie eine Profikamera und wollte es auch nie sein. Aber mit ihrem Zoom vom Stativ und einer für ihr Alter starken Videofunktion hat sie mir Aufnahmen ermöglicht, die in Erinnerung bleiben. Aussortiert? Ja. Abgeschrieben? Niemals.

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